Autor: Gast
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Eingetragen am: 2011-05-26


Pilgereise


Unsere Reise begann mit einem Linienflug von Frankfurt nach Amman/Jordanien, der Hauptstadt des haschemitischen Königreichs. Nach einer sehr kurzen Nacht und anschließender ausgiebiger Stadtrundfahrt besichtigten wir auserwählte Stätten in Amman: die Blaue Moschee, Herkulestempel,Archäologisches Museum und das Römische Museum. Es blieb noch Zeit, die bunten Basarstraßen zu besuchen.
Der nächste Morgen führte uns nach Jerash zu den prachtvollen Ausgrabungen aus der hellenistischen und byzantinischen Zeit: Gang zu den Theatern, über Forum und Säulenstraße und zu einigen Kirchen. Beeindruckend war die Wüste Wadi Rum mit dem ehemaligen Wüstenfort des Lawrenz von Arabien, durch die wir eine ausgedehnte Jeepfahrt machten. Einen ganzen Tag verbrachten wir in der "rosaroten" Felsenstadt Petra. sie wurde von den Nabatäern um die Zeitenwende im Schutz der Berge erbaut.
Nach einer Woche verließen wir Jordanien und reisten über die Allenby-Bridge in Israel ein. Hier begann unsere echte Pilgerreise. Wir fanden Unterkunft in dem Griech-Kath.-Patriarchat mitten in Jerusalem. Von hier aus besuchten wir alle Heiligen Stätten, u.a. Grabeskirche, Klagemauer, Tempelplatz,(Felsendom und Al-Aksa-Moschee sind leider nicht öffentlich) Kirche St. Petrus in Gallicantu mit den historischen Treppenstufen aus der Zeit Jesu. Weiter gings nach Bethlehem mit der erschreckend hohen Mauer (8-12m hoch), die Israel von Palästina trennt. Wir machten Halt im Baby-Hospital und ließen unsere vorher gesammelten Spenden dort.
Unsere Fahrt ging weiter zum See Genezareth, an dem wir im Pilgerhaus Tabgha Quartier bezogen. Nazareth, Berg Tabor, Berg der Seligpreisungen und Vieles mehr standen noch auf dem Programm. Unsern letzten Aufenthalt verbrachten wir auf dem Karmelgebirge.
Nach dem Reisesegen ging es zum Flughafen nach Tel Aviv. Der Flieger brachte uns wohlbehalten nach Frankfurt, mit dem gemieteten Bus erreichten wir nach drei Stunden unsere Heimatstadt.
Eine anstrengende, aber wunderschöne, mit vielen tollen Eindrücken gespickte Reise war leider zu Ende.



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