Autor: Gast
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Eingetragen am: 2010-08-26


Hochzeit auf dominikanisch - Flitterwochenreise ins Hotel Grand Paradise Samana


01.08.2010 - 24.10.2010
Wer eine kirchliche Trauung einmal anders als gewohnt feiern möchte sollte dies in der Dominikanischen Republik erleben.
Ein Priester, ein Übersetzer, jede Menge an schaulustigen Touristen und eine traumhafte Kulisse am Palmenstrand lassen diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis werden. Kein Streß mit den Verwandten und der Organisation.....
Als Hochzeitspaar hat man Genuß pur. Champus am Strand, Candlelight Dinner unter Palmen.....
Dies alles haben wir über den Hotelmanager des Grand Paradise Samana planen und durchführen lassen. Das Ergebnis schlicht und einfach: P E R F E K T.

Doch nun zur Reise
Wer Karibikfeeling sucht ist hier genau richtig. Der lange Transfer von Santo Domingo ins Hotel ( 3,5 Stunden ) wird mit einem feinsandigen Strand und unzähligem Palmenwuchs belohnt. Genügend Schatten und Strandliegen ohne Reservierung und extra Kosten für jedermann.
Eine weitläufige und sehr gepflegt angelegte Hotelanlage wie auch zwei große Speiserestaurants verschlucken regelrecht die vielen Touristen. Wer das Meer nicht liebt kann sich in einem der 3 Pools vergnügen, aber wer macht das schon ausser den Einheimischen und den "Franzosen"
Apropo Franzosen. Es wäre manchmal um ein vielfaches angenehmer gewesen, wenn die spezielle "Franzosenanimation" nicht gewesen wäre. Vielleicht hätte es ja schon geholfen wenn man Ihnen das Mikrofon weggenommen hätte....
Für die Cocktails sind 2 Strand- und 2 Poolbars zuständig.
In die Ortschaft Las Galeras sind es knapp 15 Gehminuten am Strand entlang. Hier findet das Touristenherz alles was man den lieben zuhause gebliebenen mitbringen darf oder muß, auch für den Eigenbedarf ist vieles zu erwerben. Man sollte jedoch ausser im Supermarkt, der alles bietet was Raucher und Kaffetrinker brauchen, nicht das verhandeln des Preises vergessen. Am besten mal 2/3 abziehen und vielleicht dann 15% drauflegen. Alles verstanden?
Land und Leute sind hier so bestaunenswert dass man auf die vielseitig angebotenen Kurztrips nicht verzichten sollte. Tip: es gibt einige deutsche Anbieter in Las Galeras die zwar etwas mehr Kosten als die Einheimischen im Hotel, dafür muß man sich aber nicht mit 10 Franzosen 5 Russen und 8 Engländern das Ausflugsboot teilen. Pflicht sollte El Limon sein, ein gigantischer 70 Meter Wasserfall,in dem man Baden kann. Der Nationalpark Las Haitises mit vielen Mangroven und Höhlenmalereien der Urweinwohner, 100 von Pelikanen und der Baccardi Insel. El Rhincon einer der schönsten Strände der Welt...
Wir haben uns noch zusätzlich bei "Marcel" für 2 Tage ein voll funktionstüchtiges Motorrad geliehen um die Halbinsel auf eigene Faust kennenzulernen. Die Leute sind hier sehr nett, aufgeschlossen und absolut friedlich. Wenn man immer so liest das man die Hotelanlage am besten nicht verlassen soll kann ich nur darüber lächeln.
Man könnte natürlich einiges auch bemängeln, überall und an jedem :-) Versucht man aber mit der Mentalität der Einheimischen zu leben, kommt bestimmt bei den meisten der 100% Karibik Effekt. "What a feeling"

Kati und Wolfgang