
Autor: Dennis_S
Dabei seit: 2010-08-30
Beiträge: 2
Rang: Reisender
Eingetragen am: 2010-08-30
Dabei seit: 2010-08-30
Beiträge: 2
Rang: Reisender
Eingetragen am: 2010-08-30
Washington
Vor einigen Jahren war ich für einen Monat in den Staaten und habe dort Verwandte besucht. Mein Englisch war damals noch non-existend und deren Interesse an der Sprache deutsch war minimalistisch. Also lief die komplette Kommunikation über Pantomime ab. Zu den meisten Zeitpunkten funktionierte dies sogar erstaunlich gut. Für die anderen Zeitpunkte hatte ich einen privaten Dolmetscher dabei, meinen Vater. Wir haben uns dort viele Dinge angesehen, unteranderem ein Live-Football-Spiel der NFL. Als großer Sport-Fan war dies natürlich ein unglaubliches Erlebnis. Die Atmosphäre eines Fußball-Spiels in Deutschland ist schon sehr mitreisend, aber das Flair im amerikanischen Stadion ist nicht damit zu vergleichen. Es ist einfach Amerika: XXL. Die zweite tiefsitzende Erinnerung ist unsere Flucht vor einem Hurricane. Natürlich sind wir nicht so spektakulär wie im Film knapp vor ihm davongefahren, aber wir waren nicht allzuweit von einem entfernt und kurz davor aufzubrechen und abzuhauen. Meine Verwandten blieben relativ gelassen, während ich total durchgedreht bin. Der Wetterumschwung, den wir hier in Deutschland als "Weltuntergangsstimmung" bezeichnen, ist ein Klacks dagegen. Auch hier heisst es wieder: XXL. Alles stürmt, jeder Baum wackelt und der Regen peitscht einem nur so um die Ohren. Eine weitere interessante Beobachtung dieser 4-Wochen war das mengenmäßige Auftreten von Fast-Food-Ketten. Ja, es gibt in Deutschland schon viele, aber in Amerika gibt es VIEL MEHR. Und dort sind diese großen Fast-Food-Ketten auch deutlich luxuriöser, sofern man bei so einem "Restaurant" von Luxus reden kann, als es hier zu Hause der Fall ist.
Aber neben Sport, Fressen und Katastrophen habe ich eine schöne Zeit dort verbracht. Und selbst wenn sich mittlerweile ein gewisser Anti-Amerika-Trend breit macht, würde ich trotzdem gerne mal wieder hinfliegen und mir die Landschaft angucken und die Leute beobachten.
Eins will nurnoch gesagt sein: Die Mitarbeiter am Flughafen verstehen keinen Spaß, wenn sie einen Fragen, ob man Terrorist ist oder beabsichtigt einer zu werden.

Wer nicht verreist verpasst was. =)


Reiseberichte
Ägypten (11)



